GEZ-Gebühr auf Server - SWR bezieht Stellung

Montag, 23. Oktober 2006


Erstaunlich, was sich deutsche Bürokraten wieder einfallen lassen. Nicht nur das Unverständnis, dass auch Server als Rundfunkempfangsgerät definiert werden, nein, es werden auch Unterschiede zwischen einem beim Hoster gemieteten und einem dort untergebrachten (Serverhousing) gemacht. Während die GEZ-Gebühr des Mietservers vom Hoster zu entrichten ist, muss für den eigenen Server beim Hoster der Eigentümer aufkommen. Wenn man nun bedenkt, dass man pro Grundstück eine Gebühr zu entrichten hat, würde das heissen, dass einem ein Teil des Grundstücks des Hosters gehört ;-) Vielleicht kommen ja noch pfiffige Leute auf die Idee und stellen dort das ganze Rechenzentrum voll. Könnte günstiger werden als das Grundstück zu kaufen und man hätte den Hoster auf recht hinterlistige Weise enteignet ;-)

Das war nun nicht ganz ernst gemeint, aber es zeigt den Schwachsinn auf, den sich so manche Herren in den Rundfunkhäusern ausgedacht haben. Von der GEZ-Gebühr auf PCs generell wollen wir hier mal gar nicht reden.
Deutschland verkommt zu einem Irrenhaus der Bürokraten und Gebühreneintreiber.


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Kein weiteres Moratorium für GEZ PC-Gebühr

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Heute haben 15 von 16 Ministerpräsidenten in Bad Pyrmont gegen ein weiteres Moratorium und somit für die Rundfunkgebühr auf internetfähige Empfangsgeräte ab 01.01.2007 gestimmt. Somit lässt sich nur noch auf das Bundesverfassungsgericht hoffen. Der zivile Ungehorsam könnte aber auch schon vorher die Verwaltungsgerichte stark beschäftigen.

FAZ - "5,52 Euro - die PC-Gebühr ist beschlossen"

EU-Wettbewerbskommission nicht interessiert an Art und Weise der Gebührenerhebung

Dienstag, 10. Oktober 2006

Wer gehofft haben sollte, dass sich die EU-Wettbewerbskommission für das Thema Gebühren auf PCs interessieren könnte, muss diese Hoffnung leider begraben. Die Wettbewerbskommission erklärt sich hierfür als nicht zuständig.


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