Polizei als Bürger-Abzocker der Länder missbraucht


Deutsche Innenministerien der Länder setzen vermehrt Polizei als Geldeintreiber ein
Laut einem Frontal 21 Bericht ist gerade Nordrhein-Westfalen eifrig bei der Sache, die eigenen Polizeibeamten zum Knöllchen schreiben anzuhalten. Hierzu existieren zum Ansporn sogar interne Listen der Top-Eintreiber. Ziel ist es, die maroden Landeskassen aufzufüllen.





Innenminister Ingo Wolf gab folgendes aus:

Zitat:

Auch auf relativ geringe Rechts- und Ordnungsverstöße erfolgt eine wahrnehmbare polizeiliche Reaktion. Von der Polizei erkannte Verkehrsverstöße ... sind konsequent zu verfolgen ... diese polizeilichen Aktivitäten sind Gegenstand landesweiter Zahlenvergleiche ...

Es wundert nicht, dass im Laufe der Ermittlungen von Frontal 21 diese Ranglisten aus dem Intranet entfernt wurden.

Frank Richter, NRW-Landesvorsitzender Gewerkschaft der Polizei:

Man hat zwar die Rankingliste aus dem Intranet entfernt, dadurch ändert sich aber nichts in der Frage der polizeilichen Arbeit in Nordrhein-Westfalen. Man schafft nur eine Intransparenz. Die Listen werden weiterhin geführt, wie vorher auch.

In Bonn hatte der Leiter einer Polizei-Inspektion z.B. einen Anweisung herausgebracht mindestens 100 Bußgelder pro Beamten zu verhängen.
Schön, dass die Polizei diesen Methoden mehr als kritisch gegenüber steht.

O-Ton Werner Dominke, Hauptkomissar, Dortmund:


Wir haben eine Schutzfunktion und nicht Abzocke-Funktion. Hier ist reine Geldmache, da wird das Staatssäckl aufgefüllt, das kann's nicht sein. Das wollen wir nicht als Polizeibeamte, wir fühlen uns für den Bürger zuständig und werden nur dann repressiv, wenn wirklich etwas Gravierendes vorliegt.



Frontal 21 Bericht Knöllchen-Quoten bei der Polizei
Video Knöllchen-Quoten
Frontal 21 Manuskript
Bericht Spiegel Online Polizeibehörden wetteifern im Strafzettel verteilen

Trackbacks

    Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

  1. Jan Gremmesberg schreibt:

    Da verhält man sich immer rücksichtsvoll im Straßenverkehr. Man geht kein Risiko ein und verstößt nur dann gegen ein Verkehrszeichen, wenn dadurch garantiert kein Risiko entsteht. Und als Dank für diese Rücksichtnahme wird man, wenn man mal erwischt wird, abgezockt, bzw. bestohlen. Wir bezahlen die Polizei, damit sie Diebstähle verhindert, aber sie verwendet das Geld, um selber als Dieb tätig zu sein. Mein Gewissen würde mich umbringen, wenn ich einer von denen wäre.

  2. beissbart schreibt:

    die polizei ist so dumm das sie gar nicht merkt wie sie missbraucht wird.jeder einzelne polizist glaubt er würde was gutes tun und gegen raser vorgehen.nur das er nicht weis wo raserei anfängt oder aufhört oder entsteht... fakt ist das jeder unfallhergang bei dem die schuldfrage oder hergang unklar ist ,als folge von überhöter geschwindigkeit gewertet wird und somit die unfallstatistik in die gewünschte richtung gelenkt wird.letzendlich entsteht jeder unfall durch geschwindigkeit..würden alle stehen gebe es auch keine unfälle.vergleichbar mit einem schwimmbad mit 2meter wassertiefe in dem auch menschen ertrinken und der bademeister schrittweise die wassertiefe reduziert und merkt das immer weiter leute ertrinken bis das wasser nur noch 20cm hat.jetzt ertrinkt zwar keiner mehr aber schwimmen (fahren) kann auch keiner mehr.unfallreduzierung funktioniert durch ein mindestanspruch an die fähigkeiten aller beteiligten ,was aber mühselig ist umd kein geld bringt sondern kostet.daher lieber weiter die geschwindigkeit auf ein unerträgliches mas reduzieren und abkassieren unter den deckmantel der verkehrssicherheit ,mit naiver billigung weiterer verkehrstote.

  3. kutscher,horst schreibt:

    Die Str.-Polizei ist Nationalmeister
    im Einteiben von Bürgergeldern.
    Man könnte fast glauben,daß sie sich über jeden Raser oder Falschparker nur so freut.
    Schliesslich füllt das die leeren Kassen.
    Die Polizei wäre sichtlich arbeitslos ohne die Obengenannten.
    Also weiter abzocken liebe Strassen-Polizei.
    Es lohnt sich die Kassen zu füllen.
    Gruss Horst 15.10.2009


Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
BBCode-Formatierung erlaubt
 
 
.