Gefahren durch Mobilfunk kein Thema für ÖRR
Deutschen Leitmedien unterdrücken Informationen über Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk
Wieder ein Beispiel der „angeblichen“ Unabhängigkeit des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Wird man kritisch berichten, wenn man den Mobilfunkbetreibern Sendemasten vermietet und dadurch Milllionen zusätzlich verdient? „Etwa 4 Millionen Euro nimmt der BR auf diese Weise jährlich ein; dieses Nebengeschäft ist auch bei den anderen ARD-Anstalten üblich.„, so eine Passage aus dem TAZ Artikel.Klaus Scheidsteger hatte z.B. 2 Jahre lang in den USA für seinen Dokumentarfilm "Der Handykrieg" recherchiert. Dieser wurde sogar vom MDR mitfinanziert. Leider verstaubte der Film letztlich in den Schubladen und wurde dann doch noch ein Jahr später morgens um 10:35 ausgestrahlt. Ein wahrlich aufseheneregender Sendeplatz. Wobei diese Version auch noch um 15 Minuten (ursprünglich 45 Minuten Länge) gekürzt wurde. Hinzu kommt noch die klitzekleine Hürde, dass es sich hier um eine kurzfristige Programmänderung gehandelt hat, so dass dieser Beitrag gar nicht in den Programmzeitschriften abgedruckt werden konnte.
Der MDR begründete dies mit „mangelnder Qualität“ und fehlendem „Deutschland-Bezug“!
Hallo???? Sind die Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk in den USA anders zu bewerten als in Deutschland?!?!?! Die Franzosen scheinen allerdings nicht so harte Qualitätsansprüche zu haben. Dort lief der Beitrag in ganzer Länge im Abendprogramm und warum hat man dort nicht gemeckert, es würde der „Frankreich-Bezug“ fehlen?
Wir haben hier in Deutschland ein halbgares Rundfunksystem, in dem die Verantwortlichen nicht müde werden, immer wieder auf die Unabhängigkeit des ÖR hinzuweisen. Solange aber Geschäfte mit der Industrie gemacht werden, ist es mit dieser Unabhängigkeit nicht weit her. Zum Schaden des Zuschauers, dem mitunter wichtige Informationen vorenthalten werden!



Do, 10.11.2011 13:08
Ich hatte das so gemacht, hab einen Fernseher verkauft mit Kaufvertrag. Den [...]