GEZ und die Adressbeschaffung
Immer wieder kommt es zu fragwürdigen Zustellungen sogenannter GEZ-Briefe. Fragwürdig deshalb, weil die GEZ eigentlich gar nichts über die Existenz des Empfängers wissen kann.....
Da werden dann Phantisiefiguren angeschrieben oder gar das Haustier wird urplötzlich zum Rundfunkgebührenzahler. Vielmehr wollte die GEZ das ganz gerne. Der GEZ würde es sicher auch nicht auffallen, wenn sie GEZ-Gebühren von 100 Millionen Einwohnern bekäme, obwohl wir ja nur rund 80 Millionen Bundesbürger zählen. Aber was solls. Das würde ja nur die grenzenlose Effektivität der GEZ beweisen.
Gerade gibt es wieder mal einen aktuellen Artikel zu dem Thema auf Heise. Dort stellt man sich die Frage, wie die GEZ auf einmal einen nicht existenten Herrn Dr. Billy Baypack anschreiben kann. Der Gute hat sich weder freiwillig bei der GEZ angemeldet, noch ist er irgendwo sonst gemeldet. Wahrscheinlich also ein afrikanischer Migrant ohne Aufenthaltsgenehmigung.
Nun, die GEZ kauft diese Adressen wahllos ein. Je mehr desto besser. Und dann wird gedruckt und frankiert bis die Schwarte kracht. Laut GEZ sind diese Mailings sehr erfolgreich.
Empfehlung:
Da es aber inzwischen gängige Praxis ist, Adressen zu verkaufen, wäre es anzuraten immer einen falschen Namen anzugeben oder aber ihr liebgewonnenes Haustier als Absender anzugeben.
Statt Franz heißen sie dann halt Frank oder sie machen aus ihrem Nachnamen Müller einen Mühler. Schick ist es auch ihren Dackel Waldi als "Waldi Müller" bei der nächsten Verlosung Dosenfutter als Absender anzugeben.
Schreiben sie sich dabei auf, bei welcher Verlosung sie welchen Namen angegeben haben und warten dann mal die Post von der GEZ ab.
So können Sie spielend herausfinden wer welche Adressen an die Gebühreneinzugszentrale weiterverkauft. Noch spannender wird es, wenn es ein Häkchen gibt, bei dem sie einer Weitergabe ihrer Adressdaten nicht zustimmen. Ob sich der Veranstalter der Verlosung auch daran hält?? Dank GEZ werden sie es vielleicht erfahren.
Bei solchen Verlosungsaktionen also immer schön mit falschem Namen teilnehmen!
Übrigens sollen die Beschaffungsmöglichkeiten von Adressen für die GEZ laut Entwurf des 10. Rundfunkänderungsstaatsvertrages erweitert werden!
Dann können die Kundendaten ihres Internetproviders herangezogen werden. Auf die windigen Daten der Verlosungsaktionen ist die GEZ dann leider nicht mehr angewiesen.


